Übergabe Defibrilator

Der Rotary-Club Kulmbach spendet einen Defibrilator der Feuerwehr Kulmbach.

2200 Euro spendete der Rotary-Club der Feuerwehr Kulmbach, die damit einen Defibrillator anschaffen konnte. Auslöser hierfür war eine erfolgreiche Reanimation im Tennisclub Stadtsteinach.

Weil diese lebensrettenden Geräte jedoch nicht zur Standardausrüstung von Feuerwehrfahrzeugen   in Bayern zählen und deshalb auch nicht durch den Freistaat Bayern bezuschusst werden, wandte sich die Kulmbacher Feuerwehr mit Stadtbrandinspektor Heinrich Poperl an der Spitze an den Rotary-Club Kulmbach. Die Clubmitglieder waren einstimmig der Meinung, die Kosten für einen Defibrillator in Höhe von über 2200 Euro komplett zu übernehmen.

"Wir wollen das Möglichste tun, um die Feuerwehr Kulmbach bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen. Wird ein Leben damit gerettet, hat sich das Gerät bereits bezahlt gemacht. Die Feuerwehrleute setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um andere Leben zu retten. Diesen Einsatz wollen wir würdigen. Mit der Finanzierung des Defibrillators tragen wir zu einem kleinen Teil zu der großartigen Leistung der Kulmbacher Feuerwehr bei", betonte Rotary-Club Präsident Dr. Peter Bastobbe bei der Übergabe im Feuerwehrzentrum Kulmbach.

Stadtbrandinspektor Heinrich Poperl dankte im Namen der Feuerwehr Kulmbach für die großzügige Spende. Das lebensrettende Gerät sichert die Erstversorgung und ist ab sofort einsatzbereit.
Seit der Einführung der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach im November 2011 wird die Feuerwehr Kulmbach, wenn die Rettungswagen belegt sind, als Erstversorger zu Einsätzen, die die Erste Hilfe betreffen, gerufen. Die Kulmbacher Feuerwehr dazu entschieden, ihre Feuerwehrfahrzeuge nach und nach mit Defibrillatoren auszustatten, um bei Reanimationen gezielt Erste Hilfe leisten zu können.

 

Auf dem Bild sind von links nach rechts:

2.Vorsitzender Bernhard Nehring, 1.Vorsitzender Benno Pieger, Thomas Streng, Dr. Peter Bastobbe, Stadtbrandmeister Michael Weich, Stadtbrandinspektor Heinrich Poperl, Dr. Ralf Hartnack und Michael Stübinger

 

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